Ein langer erster Arbeitstag

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Kurz vor acht Uhr ging es heute in der Früh in Wien am Südbahnhof los. Ich holte das Ticket mittels Eingabe eines Codes am Automaten, begab mich zum Bahnsteig und suche meinen reservierten Platz auf. Abfahrt 7:57, Ankunft 14:10 – mit anderen Worten ich machte es mir erst einmal bequem.

Die ersten zwei Stunden vergingen wie im Flug, ein bisschen lesen, ein bisschen Schlafen, dann wieder ein bisschen Lesen. Danach war ich ausgeschlafen und versuchte mir die Zeit zu vertreiben und wusste es zu schätzen, dass ich zuvor Laptop und MP3 Player voll aufgeladen hatte.

Zwischendurch erhielt ich einen Anruf, dass am Bahnhof bereits ein Taxi auf mich warten würde. Ich freute mich wieder um eine Sache weniger kümmern zu müssen und sehnte mir die Ankunft herbei. Respekt vor der Bahn – wir sind auf die Minute genau angekommen. Nur leider der Taxifahrer nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht am falschen Ausgang wartete. Nach einem kurzen Anruf im Office war er aber sofort zur Stelle.

Knapp 30 Minuten später waren wir an der richtigen Adresse angekommen. Jedoch standen wir nun vor dem Problem, dass die gesuchte Firma nicht aufzufinden war. Der Fahrer war bemüht sich den Weg zu erfragen, scheiterte jedoch kläglich, da niemand die Firma httpool zu kennen schien.

Einige telefonate und eine Ecke weiter waren wir, auf der Rückseite des Gebäudes in welchem wir mehrmals nach der Firma gefragt hatten, ans Ziel gekommen. Warum einfach, wenn es doch kompliziert auch geht?
Im Office wurde ich herzlich empfangen und nach einem kurzen Boxenstop in der Toilette ging es auch direkt los. Die Einschulung gestaltete sich heute bis auf kleinere Verständniss- oder Verständigungsproblemchen (das lässt sich manchmal nicht so genau trennen ;-) nicht weiter schwierig – mal sehen was morgen auf mich wartet.

Nach der Arbeit ging es auf ein kurzes Bierchen mit zwei „Arbeitskollegen“ und dannach zum Hotel um meinen Koffer endlich loszuwerden. Diesmal musste das Taxi jedoch auf mich warten (hehe), dafür fand dieser Fahrer das Hotel ohne telefonieren zu müssen.

Im Hotel wurde mir das Geld im voraus abgeknöpft und mein jugendliches Foto auf dem Pass misstrauisch beäugt. Das Zimmer an sich ist bis auf zwei Mankos ganz in Ordnung. Einerseits fehlt leider eine Klimaanlage, andererseits gibt es zwar scheinbar einen Internetanschluss via W-Lan, als ich nach dem Passwort für das W-Lan frage wurde mir dies verwährt, da mein Zimmer kein Internet habe. Als alternative wurde mir angeboten in der Lobby für 30 min gratis zu surfen (weitere 30min kosten 10 Euro).

Somit kehrte ich zu meinem ursprünglichen Plan zurück indem ich mich auf dem Zimmer etwas frisch machte und mich auf den Weg in die Stadt begab. Die Altstadt von Ljubljana ist recht nett und an Lokalen mangelt es keineswegs. Nachdem ich ca. eine Stunde die Altstadt begutachtet hatte fiel meine Wahl des Abends auf einen Mexikaner in einer Seitengasse.

Da mir ohnehin schon heiß genug war entschied ich mich für einen Salat mit Hühnchen. Geschmacklich wie sich herausstellte eine gute Wahl, leider eine viel zu große Portion (diese Aussage kommt selten von mir). Nach ¾ der Portion musste ich aufgeben und bezahlte um mich voller vorfreude auf die Dusche in mein Zimmer zu begeben.

Das Badezimmer stellte sich als Erlebnis für sich heraus. Ich wünschte die Halterung für den Duschkopf wäre das einzig eigenwillige im Bad. Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass Warm- und Kaltwasser die Seiten getauscht haben – also bei uns kenne ich das nur so: Kalt=Rechts / Warm=Links – hier in der Dusche ist es genau umgekehrt. Da es aber passend zur verkehrten Funktion „richtig“mittels Farben gekennzeichnet ist (bei rot kommt warm / bei blau kalt) konnte ich diesen Umstand gerade noch rechtzeitig erkennen.

Am interessantesten ist jedoch die Variante beim Waschbecken – genauso beschildert wie in der Dusche geht man schnell mal davon aus, dass es genauso funktioniert wie in der Dusche. Weit gefehlt: hier ist es genau anders herum (also wie zu Hause) jedoch leider beschriftet wie in der Dusche. In anderen Worten: bei blau kommt heiß, bei rot kommt kalt.

Ich würde einen anderen Installateur empfehlen und gehe schlafen…


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One Response to “Ein langer erster Arbeitstag”

  1. im Hotel… » Michael Heugl Says:

    [...] bin ich im A-Hotel untergebracht worden – das Hotel ist viiiiel besser als das HotelPark (oder war es ParkHotel?) bei meinem letzten Besuch – hier gibt es ein schönes Bad (mit richtig [...]

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