Nachdem gestern aufgrund der langen Anreise gerade einmal zwei bis drei Stunden des Tages zum „Arbeiten“ war für heute erstmals volles Programm angesagt.
Um 7 Uhr schrillte der Wecker – blödes Ding! Wie immer verging die obligatorische und somit auch einkalkulierte „Schlummerhalbestunde“ bevor ich mich zum zweiten mal aus dem Bett erhob (beim ersten mal bereute ich es gerade, dass der Wecker so weit weg steht).
Nach dem üblichen Morgenprogramm ging es zum Frühstücksbuffet. Die Koffeinsüchtigen schlugen sich um den besten Platz bei der Kaffeemaschine, welche leider auch für den Tee zuständig ist. Somit entschied ich auf einen Guten-Morgen-Tee zu verzichten und holte mir einen Orangensaft, welcher sich als durchaus gute Wahl herausstellte.
Voller Vorfreude schnappte ich mir einen Teller um diesen reichlich mit Ham&Eggs zu füllen – tja Eggs hatte ich – aber scheinbar ist es hier üblich statt dem Speck kleine Würstchen zum Rührei zu servieren (ich mag keine Würstchen und schon gar nicht am Morgen). Also machte ich mit meinem mit Rührei beladenen Teller ein geschicktes Ausweichmanöver um die bösen Würstchen und widmete mich dem kalten Bereich des Buffets.
Wurst und Käse waren soweit in Ordnung, nicht schlecht aber eben auch nicht weiter aufregend – aber die Brötchen bzw. die Mohnweckerln meiner Wahl – die waren der Absolute Hit! Keine Ahnung woher die die Teile beziehen aber da könnte sich so manche Bäckerei ein Scheibchen abschneiden…
Mit leichter Verspätung wurde ich vom Chef persönlich im noblen 5er Touring abgeholt und zum Office chauffiert. Nach der Ankunft wurde die Schulung sofort wieder aufgenommen wo wir gestern aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit unterbrochen wurden. Zur Schulung an sich gibt es nicht viel zu sagen (schreiben) – es geht um die Basics des von der Firma eingesetzten Systems, wie alles verwaltet, angelegt, etc. wird.
Nach dem Mittagessen ging dem Jani, meinem „Lehrer“, schön langsam die Ideen aus und er musste auch kurz etwas erledigen, somit begann ich das System ein wenig auf eigene Faus zu durchforsten. Dabei sind wieder genug Fragen aufgetaucht um den restlichen Tag zu füllen bis schließlich kurz vor 18 Uhr das Taxi vor der Tür auch mich wartete um mich wieder ins Hotel zu verfrachten.
Leider wartete diesmal keiner der neuen Passats auf mich sondern ein Seat Van mit einem Fahrer, welcher so alt war, dass ich Angst haben musste sein dahinscheiden während der Fahrt miterleben zu müssen. So gesehen war ich sehr froh darüber, dass wir es erstens kaum über die 30km/h Marke geschafft haben und zweitens mit einem Auto welches über etwas mehr Knautschzone verfügt unterwegs waren.
Im Hotel wurde der Laptop als Videoplayer für eine Folge Dexter und danach, unterdessen ich mich für Lukas Einladung zu einem Bier fertig machte, als MP3 Player missbraucht (sorry Apple
. Die Dusche tat echt gut. Ich wusste gar nicht, dass man im Büro sitzend fast noch mehr schwitzt als den Tag stehend im Geschäft zu verbringen – irgendwie eigenartig aber irgendwer hat sicher eine logische Erklärung parat.
Ca. um 20 Uhr holte mich Lukas zum vereinbarten „Bierchen“ ab und wir machten uns auf den Weg in die Altstadt. Kurz darauf kam sein Bruder inkl. Freundin dazu und wir machten uns auf mein Bitte hin etwas essbares zwischen den Zähnen zu brauchen auf den Weg zu den angeblich besten Chivapchichis (wie auch immer man das richtig schreibt) in Ljubljana.
Ob es nun wirklich die Besten von ganz Ljubljana waren vermag ich zwar nicht zu beurteilen, aber es waren auf jeden Fall die besten Chivapchichis die ich seit langem gegessen hatte. Und diesmal gab es das „rote“ slowenische Bier dazu welches aus Ljubljana selbst stammt. Ein durchaus gutes Bier, im vergleich zum „blauen“ Konkurrenzbier jedoch etwas wässriger.
Nach dem fleischigen Abendmahl verließ uns Lukas Bruder, da noch eine Traningseinheit CounterStrike für ein Turnier ausständig war und somit machten wir uns zu zwei auf den so genannten Strand (eine Fußgängerzone neben einem Fluss) aufzusuchen. Schnell war ein Platz gefunden und ein wenig später auch das nächste Bier geordert. Wir unterhielten uns lange über die verwendeten Systeme, die Entwicklung eben dieser und auch über viele andere Dinge.
Zusammenfassend war es ein sehr netter Abend und ich freue mich auf den morgigen Tag an dem ich, wie ich erfahren habe, unter Lukas Anleitung das andere System kennen lernen werde.






Juli 3rd, 2008 at 11:49
Rotes Bier? Klingt ja toll^^ Nimm eins mit und vergiss das Blaue nicht! Sonst müssen wir mit dem Fahrad nochmal runter fahren…….
Lg Erich
Juli 3rd, 2008 at 17:16
Mensch nicht das Bier ist blau oder rot – das sind die Farben des jeweilgen Markenzeichens…
…ein rotes Bier haben wir ausserdem zu Hause – das rote Zwickl vom Hopfhaus!
Juli 4th, 2008 at 9:43
Das is schon klar^^ du weißt ja wofür ich “blaues” Bier benötige^^
Juli 4th, 2008 at 14:59
Im siebten Absatz und im vorletzten hast du jeweils einen Buchstaben verwendet…. und ja..ich lese mir doch alles durch
Juli 4th, 2008 at 16:33
wtf??? buchstaben???