Der letzte Tag im Office-Ljubljana

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Wie auch die letzten Tage wurde ich unsanft von dem viel zu weit weg stehenden Wecker aus dem Schlaf gerissen. Da ich jedoch gestern auf das abendliche Bier verzichtet hatte war heute das Aufstehen erheblich leichter als es gestern der Fall war.

Beim Frühstück gab es keine weiteren Überraschungen – ich folgte lediglich der Notiz an mich selbst und verschlang eine Menge dieser Mehspeisteile. Mit etwas verspätung (da ich die SMS übersehen und somit nicht geantwortet hatte) holte mich Luka vom Hotel ab und wir machten uns zum letzten mal gemeinsam auf den Weg ins Büro.

Wir entschieden die Übersetzungsarbeiten auf später in Wien zu verschieben um den Rest beider Systeme noch einmal durchgehen zu können. Beim zweiten einfacheren System war dies in ca. einer halben Stunde erledigt. Doch beim ersten System warteten noch ein paar Hammer auf mich…

…diesen Eintrag werde ich jedoch leider nicht beenden können, da ich nach dem verlassen des Büros eine Woche keinen Internetanschluss zur Verfügung haben werde – also cya…

— Fortsetzung —

Knapp nach 17 Uhr beschlossen wir meinen letzten Arbeitstag für beendet und wir (Luka und ich) machten uns, wie beim Mittagessen besprochen, auf dem Weg zum Interspar um etwas Bier für die folgende Woche einzukaufen. Wir fuhren zu einem Einkaufspark, wo ca. 90% in Österreich durchaus bekannte Namen zu finden waren.

Als Luka meinte wir würden ein Wagerl brachen ahnte ich bereits nichts gutes. Wenige Minuten später stellte ich mir die Frage wie zum Teufel ich ca. 20l Bier transportieren soll. Rein vom Volumen passte das Bier problemlos in zwei Plastiksackerl, punkto Gewicht hatte ich jedoch angst, dass die Sackerl nachgeben würden. Zum Glück hatte ich ja Luka welcher mich bis vors Hotel fuhr.

Im Hotelzimmer angekommen packte ich erstmal meinen Kram zusammen und richtete das Gewand für morgen her. Dann galt es eine Lösung für das Bier zu finden. Zum glück hatte ich ein Klebeband mit – 15 min später hatte ich keine zwei Sackerl mehr sondern einen “Bierkoffer”.

Gegen 20 Uhr machte ich mich auf den Weg in Richtung City, da mein Magen sich nach etwas Essbaren sehnte. Kurz darauf fand ich ein Plätzchen in einem Restaurant nahe dem Center. Leider dauerte es ewig bis ich endlich bestellen durfte. Noch bevor mein Essen kam schloss sich Tomaž an und bestellte auch etwas zu essen. Später kam Timotej auf ein Bier vorbei.

Timotej war etwas müde und so machten wir uns nur zu zweit auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt um eine Bar zu finden, wo wir einen Cocktail bekommen. Unterwegs trafen wir zwei Freundinnen meines Kollegen und beschlossen nachdem es unmöglich war in einer Bar einen Platz zu finden wo anders hinzugehen.

Gut 20 min und etliche Kilometer später waren wir am Ziel. “The Underground of Ljubljana” ein Eldorado für alle Alternativen von Ljubljana. Ein schätzungsweise einige tausend Quadratmeter großes Areal, welches aus großteils sehr alten, kunstvoll verzierten (bzw. besprayten) Gebäuden bestand. Ein sehr interessanter Ort…

Unser erster Zwischenstop war eine orientalische Ecke im “best Hostel in Ljubljana”. Ein kleiner Raum, welcher orientalisch eingerichtet war. Ein Bier später waren wir nur noch zu dritt und beschlossen die “Disco” sofern man das so nennen darf aufzusuchen. Die Musik war zwar ein bisschen eigenartig, aber immerhin es war das erste mal, dass ich in Slowenien Menschen tanzen sah.

Kurz nach Mitternacht hatten wir unseren ersten Vodka um auf meinen Geburtstag anzustoßen. Aufgrund der etwas gewöhnungsbedürftigen Musik beschlossen wir einen Ortswechsel. Ziel war eine Bar, welche bedeutend bessere Musik im Angebot hatte und auch über eine kleine Tanzfläche verfügte. So dauerte es nicht lange bis auch wir die Tanzfläche unsicher machten.

Zurück im Hotel musste ich nun feststellen, dass es bereits nach halb drei Uhr ist. Froh, den Koffer bereits gepackt zu haben werde ich vermutlich binnen weniger Sekunden wie ein Stein schlafen.


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