der erste “ganze” Tag auf Urlaub

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Etwas nach 9 Uhr waren nahezu alle bereits wach und genossen das Frühstück auf der schattigen Terrasse. Nach dem Frühstück wurde erst einmal geklärt, wer denn für den heutigen Einkauf zuständig sei und vor allem was wir so alles benötigen. btw: Schön langsam höre ich wieder auf englische Wörter in meine deutschen Sätze zu mischen…

Während die Einkaufscrew unterwegs war machten wir es uns auf den Liegen bequem und chillten ein wenig. Als die Einkäufer zurück waren war es jedoch wieder vorbei mit der Ruhe und es wurde etwas lauter… ein paar Leute flogen in den Pool, ein bisschen Wasser verließ den Pool, etc., etc. Der Vormittag verging sehr schnell, Schnapsen, Bauernschnapsen sowie Würfelpoker halfen dabei. Zwischen durch ging es auch den Rest vom gestrigen Nudelsalat an den Kragen.

Das nachmittägliche Fußballspiel wurde diesmal nur von Marcel, Tommy, Leo und Ralf mit verkleinertem Feld und verkleinertem Ball bestritten. Gleichzeitig widmeten wir uns der zweiten Runde Scrabble. Nachdem es bei Fußballspiel wieder einen Verletzten gab, welcher natürlich der Tommy war (wer sonst ;-) , wurde selbiges eingestellt.

Es wurde Zeit zum Grillen. Marcel kümmerte sich um die Erstentzündung der Kohle und übergab an mich um in der Küche helfen zu können. Während ich mich der Glut annahm huschten die Anderen zwischen Terrasse und Küche wie Ameisen hin und her – alles war in Bewegung. So dauerte es nicht weiter lange und der Tisch war fertig gedeckt – dies war der Startschuss für mich das erste Grillgut seiner Bestimmung zuzuführen.

Trotz der Tatsache, dass der Griller in manchen Punkten nicht ganz optimal aufgebaut ist, funktionierte alles reibungslos. Aber ein verstellbarer Rost oder ein Gitter für Zuluft unter der Glut wird ja sowieso total überschätzt ;-) . Bis auf wenige Stücke fand alles einen Abnehmer – nur zwei Würstel, drei (Mini)Chivapchichi und zwei kleine Kotletts wurden verschmäht.

Kurz nach dem Essen stand die nächste Flasche Vodka am Tisch aber diesmal zum Glück aus dem Tiefkühlfach, dem einzig richtigen Aufbewahrungsort für Vodka. Der Schnaps zwischen durch war meiner Meinung nach nicht gerade das Highlight des Abends aber durchaus einmal eine kleine Abwechslung.

Trivial Pursuit in der Prominenten – Edition ist eindeutig nicht das richtige Spiel für mich – erst recht nicht, wenn die Regeln auf eine Art “Bestrafungssystem” bei falschen Antworten abgeändert wird. Mit der Flasche Vodka am Tisch überlasse ich es der Fantasie des Einzelnen wie diese “Bestrafung” aussah.

Nachdem wir nach einer Runde – Ö3 – Edition feststellen mussten, dass die Quote der richtigen Antworten nicht gerade stieg drängten Alon und ich darauf auf Scrabble mit Teams umzusteigen. Marcel war leider nicht sehr begeistert von unserem Vorschlag und war plötzlich sehr Müde als die Buchstaben vor ihm standen. In der ersten Runde noch gingen Alon und ich in Führung, da wir es sofort schafften alle Buchstaben zu verbauen. Leider hielt diese Führung nicht allzu lange an, da Tommy und Nici sehr gut unterwegs waren. So endete die Runde mit Nici und Tommy als Erstplatzierte, Alon und mir im Mittelfeld sowie Leo und Eva als gutes Schlusslicht.

Nach dem Spiel machten sich die Mädels auf den Weg Richtung Bett und nur noch Alon, Leo, Tommy und ich blieben zurück. Somit beschloss ich den Pool einmal im Adamskostüm auf zu suchen. Einige Längen später schloss sich Tommy an. Alon war nicht mehr zu motivieren und war von einer Sekunde zur nächsten in Richtung Bett verschwunden.

Das Wasser war einfach genial – genau die richtige Temperatur für einen Mitternachtsjump in den Pool – nicht zu warm und auch nicht zu kalt. Patschnass entschied ich mich für die Dusche im Gartenhaus um nicht das komplette Haus einzusauen und das Chlor loszuwerden. Nachdem es Tommy mir gleich getan hatte saßen wir noch ein wenig auf der Terrasse bevor ich mich auch dazu entschied das Bett aufzusuchen.

Aussagen des Tages:

9:15 – Marcel zu Nina: “Na gut du bist ja doch schon ein bisschen Älter…”

9:37 – Leo zu Nina – “Die Zeit rennt scho ab bei der Nina.”

9:56 – Nina: “Was dir gehört, gehört auch mir. Was mir gehört, gehört mir alleine.”

22:03 – Nici (schaut auf den Fotoapparat): “Das ist meine Kacke!”


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