Excuse me – do you know a good Cocktail bar?

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Da wir am gestrigen Abend die Vodkaflasche nahezu unberührt zurückgelassen haben war das Aufstehen heute ein wenig einfacher als die letzten zwei Tage. Nach dem Frühstück machten sich Nina, Eva, Marcel und Leo auf den Weg Nahrung zu beschaffen.

Nachdem Nici, Ralf und ich eine Würfelpokerrunde absolviert hatten luden wir auch Alon und Tommy zu einer “großen” Runde zu fünft ein. Auf meine Idee die Punkte im Excel zu zählen machte sich Alon an den Laptop um ein Excelsheet einzustellen. Da dies etwas länger dauerte starteten wir unser Spiel während Alon am Laptop bastelte. Immerhin bei der vorvorletzten Runde war das Sheet fertig.

Kurz vor ende unserer Pokerrunde zu fünft kamen Die Einkäufer zurück. Marcel merkte im vorbeigehen an, dass das Frühstück teilweise noch in der Küche weggeräumt werden müsse und ging weiter ins Poolhaus. Nach einem Blick in die Toilette des Poolhauses war er ein wenig unentspannt – das war wohl zu viel auf einmal ;-) .

Mittags gönnten wir uns einen kleinen Salat und besrachen den weiteren Plan für heute/morgen. Ursprünglich war es ja geplant heute zum Meer zu fahren – da jedoch die Tageszeit schon weiter fortgeschritten war verschoben wir dieses Vorhaben auf den morgigen Tag. Neuer Plan – heute nach Pula zum Abendessen, Shoppen und vielleicht einen kleinen Cocktail hinterher.

Vorher stand jedoch noch das alltägliche Fußballmatch an. Zum Schauplatz des Matches wurde wieder das kleine Feld neben den Pool sowie der kleine Sony-Ball ausgewählt. Die heutige Fussball-Schadensbilanz fällt etwas länger aus als die der letzten Tage. Wichtigster Unterschied: Diesmal war der Tommy derjenige welcher die Schmerzen austeilte und nicht umgekehrt. Sowohl der Marcel als auch ich wurden Opfer von Killertommy. Marcel erwischte es an der linken, großen Zehe und mein Hals machte Bekanntschaft mit Tommys Schulter. Irgendwann war es dann überstanden und nach der kollektiven Abkühlung im Pool ging es daran sich “Stadtfein” zu machen.

Leider konnte ich Marcels Wunsch nach Hemd und Smoking mangels eingepackter Abendgaderobe nicht genüge tun. Somit musste er sich mit 3/4 Hose und T-Shirt zufrieden geben. Auf den Weg nach Pula kämpfte ich bereits mit den Auswirkungen der kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Tommys Schulter und meinem Hals – Genickschmerzen machten sich langsam breit.

In der Stadt wurde erst einmal der Bankomat (einer Erste-Bank) nahezu leer geräumt und ein geeignetes Restaurant für unser Abendessen gesucht. Auch an diesem Tag verteidigte Marcel seinen Titel als Sonderwunschkönig mit Bravur. Die Nacheiferer, welche dasselbe Menü nach dem Marcel orderten starten außer Konkurrenz, da die Erstbestellung von zwei Pleskavica mit Käse dazwischen und Grillgemüse (welches nicht auf der Karte zu finden war) eine Entwicklung des Sonderwunschkönigs höchst persönlich war.

Nici bestellte als einzige eine Pizza und verlieh nach dem Essen den Titel der neidigsten Pizzaesserin verliehen. Nach dem Essen wurde ich von der Eva unter Drogen gesetzt um Verstärkung bei dem Kampf gegen meine Genick- und Kopfschmerzen zu bekommen. Zur Abwechslung durften wir extra bezahlen.

Den nachfolgenden Spaziergang nutzten Nina und Alon zum intensiven Meinungsaustausch. Auf meine Frage zu Marcel ob das zum Urlaub gehöre meinte er, dass dies zum Pflichtprogramm für den gemeinsamen Urlaub zähle. Wir Anderen nutzen diese Zeit für die Suche nach einer geeigneten Cocktailbar. Von einigen einheimischen Mädels bekam ich den Weg zu einer Cocktailbar beschrieben, welche jedoch nicht so ganz unseren Bedürfnissen entsprach. Somit ging die Suche weiter.

Marcel bewies wieder einmal seine Qualitäten als Alphatier und fand die geeignete Cocktailbar für uns. Bequeme Sofas, nette Atmosphäre und eine kleine “Disco” nebenan gaben den Ausschlag ein Plätzchen zu suchen. Nachdem wir den Kellner ein wenig bei unserer ersten Bestellung ein wenig gequält hatte bekamen wir für unsere B52 sogar eine kleine Showeinlage beim anzünden selbiger. Es dauerte nicht lange bis Marcel mir den Schlüssel gab – da ich aufgrund der Pulver welche ich nach dem Essen eingeworfen hatte den Alkoholkonsum verweigerte.

Einige Shots, Cocktails und den einen oder anderen Absinth später machten wir uns auf den in den Discobereich. Leider war der DJ nicht von BlackMusic zu überzeugen, aber der House welchen er aufgelegt hat war auch ganz ok und somit machten wir als erste die Tanzfläche unsicher und blieben auch lange Zeit der Mittelpunkt des Geschehens.

Neben uns Tanzten drei Mädels welche ebenfalls eine heiße Sohle aufs Parkett legten. Während ich mit einer von ihnen tanzte versuchte Alon eine der anderen Zwei für den Tommy zu begeistern, jedoch leider vergebens. Angeblich warteten auf die Zwei ihre Freunde in der Stadt, welche noch in einem Eisgeschäft arbeiteten. Wir hatten es mit drei Russinnen zu tun: Anna, Julia und Katja.

Aus irgendeinem Grund beschlossen scheinbar alle, dass es primäres Ziel des Abends zu werden hat den perfekten Schnappschuss von Anna und mir zu schießen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, haben wir es nur diesen Abend auf mehr als 200 Fotos gebracht. Alles in allem hatten wir alle viel spaß – doch auch der schönste Abend muss einmal zu ende gehen und so machten wir uns kurz nach den Russinnen, welche morgen einen Flug zu erwischen hatten, auch auf den Weg in Richtung Auto (neuen Audi A4 Avant fahren ;-) .

Wieder zu Hause angekommen ließen wir uns fast alle den Abend noch auf der Terrasse bei dem einen oder anderen Gin Tonic ausklingen. Da ich den ganzen Abend jedoch noch nichts getrunken hatte beließ ich es auf jetzt dabei und gönnte mir ein Glas Milch mit Waffeln. Nina schwamm noch voller Motivation eine Unzahl an Längen im Pool wohingegen die Meißen anderen dazu übergingen etwas langärmliges anzuziehen, da es nach 3 Uhr früh doch schon etwas frischer war.

Nach und nach lichtete Sich das Feld der Personen auf der Terrasse und so beschloss auch ich diesem Beispiel zu folgen und machte mich so zwischen drei und vier in der Früh bettfertig.

Aussagen des Tages:

10:49 – Alon: Ich wollte mich nackt ausziehen und es (Stuhlgang) zu einem Ritual machen.

18:38 – Nina (lehnt sich zur Hüfte vom Marcel und sagt): Ich habe eigentlich nur einen Lippenpflegestift gesucht.

21:25 – Tommy: Marcel, du weißt schon, dass du keine 20 mehr bist?

22:00 – Marcel: Nach 10 Shots zu viel ist mir Autofahren wurscht.

22:35 – Michi: Nici, Männer wissen wo man Männer angreifen muss.

22:42 – Alon zu Marcel: Aber dafür hat a jüngere Frau.

23:43 – Marcel: Des ist ja keine Kunst eine jüngere Frau zu finden.

23:48 – Tommy: Nina, wir können die Vorhaut machen.

02:47 – Marcel: Des sans eh gwohnt, dass hinten eine komman die Russen – in Kofferraum.

03:05 – Michi : Herst Marcel wie wärs wennst du dir ein Beispiel an deiner Holden nimmst und dich auch ein bissl fit hältst ???

03:17 – Nina: Ich muss schlafen gehen weil er (Marcel) ist müde!

03:19 – Nina: Was, er will noch Sex haben (lautes Gelächter) :-) )))

03:20 – Ralf: Ich bin ein schwuler Orsch.


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