…gestern haben wir es ja nicht geschafft. Aber für heute haben wir uns fix vorgenommen einmal zum Meer zu fahren. Auch die Tatsache, dass wir erst so gegen 12 Uhr aufgestanden sind soll uns nicht daran hindern. Aber zuerst gibt es einmal Frühstück ähh Mittagessen.
Beim Frühmittagessen wurde erst einmal beschlossen, dass es danach gleich zum Meer gehen solle. Nici wurde dabei nicht gefragt, da sie noch gar nicht da war. Nach dem Frühstück begannen alle sich nach und nach für den Strand fertig zu machen. Wobei die Nina zwar nicht am längsten brauchte, aber den unangefochtenen Titel der bestausgestatteten Urlauberin eingeheimst hat (egal ob betreffend Strand – Equipment oder einen anderen Bereich).
Die zwei Autos waren erstaunlich fix gefüllt und so erreichten wir den Strand gegen 14 Uhr. Alon schnappte sich sofort ein Plätzchen auf einem großen Felsen nahe genug am Wasser um beim Sonnenbad nass zu werden. Alle anderen zogen es vor ihr Handtuch etwas weiter landeinwärts auszubreiten.
Soweit ich mitbekommen habe war jeder zumindest einmal im Wasser, wobei sich bei manchen (zB Nici) die Beigeisterung in Grenzen hielt. Andere (zB Nina) jedoch waren kaum noch aus dem Wasser zu bringen. Zwischendurch wurde der weitere Verlauf des Tages bzw. Abends besprochen. Die ursprüngliche Idee nach Pula zum essen und shoppen zu fahren wurde aufgrund der noch vorhandenen Vorräte zu Hause verworfen. An der Shoppingtour wurde dennoch festgehalten. Somit ging es nach Hause wo uns Alon einen Nudelsalat und Marcel einen Wurstsalat zauberten.
Alon und Tommy entschlossen sich die Shoppingtour vom Pool aus zu verfolgen und blieben zu Hause. Wir anderen sieben machten uns auf den Weg in Richtung Pula. Ich war ein wenig überrascht, dass ich beim ersten besuch vor zwei Tagen bereits alles gesehen hatte, eigentlich hätte ich gedacht, dass da noch etwas mehr kommen würde – so kann man sich täuschen.
Auf dem Rückweg über die Straße welche wir bereits gegangen waren kaufte ich zwei Flaschen Schnaps und eine kleine Figur als Mitbringsel und schaffte es fast meine sämtlichen Kuna anzubringen. Ich vermute einmal, dass weder Ralf noch Marcel so günstig davongekommen sind (es hat manchmal auch seine Vorteile keine Frau mit zu haben).
Unsere Ankunft zu Hause nach der Pula-Tour übertraf all unsere Erwartungen – das Haus war aufgeräumt, Cocktails standen bereit und entgegen allen Vermutungen saßen Alon und Tommy auf der Terrasse und spielten Schach. Nachdem die Cocktails verkostet und für gut befunden waren wurde einstimmig beschlossen “Die Werwölfe von Düsterwald” wieder auszupacken.
Nach einigen Runden stellte Tommy fest, dass das Spiel kein spiel des Vertrauens ist. Ich habe die Runden nicht gezählt aber es waren viele und so flog die Zeit nur so dahin bis wir wie schon am gestrigen Tag ein wenig nach 3 Uhr das Spiel stoppten und die ersten in Richtung Bett aufbrachen.
Aussagen des Tages:
02:38 – Tommy (wärend einer Runde Werwölfe von Düsterwald): Da kannst ja echt kan mehr vertrauen!
03:12 – Alon: Nici, solange er (Ralf) noch 1,5 Std. durchhältst im Bett ist alles ok. Marcel: Ja, jetzt raucht er nur Zwei dazwischen.
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