Gestern kurz vor dem Einschlafen beschlossen wir (Alon, Tommy & ich) den Tag voll nutzen zu wollen. Wir öffneten der Sonne den Weg zu unseren Betten und nahmen uns vor mit der Sonne aufzustehen um draußen am Pool weiterzuschlafen. Gesagt – getan – ich wurde von der Sonne geweckt und holte Alon und Tommy mit einem sanften Klopfer aus dem Land der Träume. Keine fünf Minuten später waren drei Liegen am Pool belegt.
Ein Apfel, ein Joghurt und viel Wasser retteten mich bis zum Frühstück welches so gegen zehn Uhr stattfand. Der Tagesablauf wurde kurz durchgesprochen – Plan: nichts tun und den letzten Tag die Sonne genießen. Als kleinen Mittagssnack gönnten wir uns die Reste des Nudelsalats, welchen wir zuvor noch mit ein wenig Käse streckten. Alon beschränkte sein Tagesprogramm darauf schwärzer als schwarz zu werden – nur selten sah man ihn außerhalb der Sonne.
Nachmittags lernte ich Eva, Nici und Ralf das Kartenspiel “Sticheln” was für Eva und Ralf eine deutlich höhere Herausforderung war, da die Gültigkeit von Stichen sowie welche Farben als Trumpf gelten im völligen Widerspruch zum Schnapsen liegen. Trotz der Startschwierigkeiten ließ uns Ralf alle verdammt alt aussehen und gewann mit einem beachtlichen Vorsprung.
Nach dem ich im Sticheln vom Ralf auf den zweiten Platz verwiesen wurde machte ich mich gemeinsam mit dem Leo auf den Weg zum Lorenzo, dem Hausbesitzer, um mit ihm die Abreise sowie die defekte Terrassentür zu besprechen. Seine Gattin rief in an und Lorenzo teilte mir am Telefon mit, dass er in ca. einer Stunde vorbeikommen würde.
Als er schließlich bei uns auf der Terrasse stand versuchte Leo ihm in gebrochenen Englisch zu erklären warum bzw. wie es passiert ist, dass der zweite Flügel der Terrassentür nicht mehr im Scharnier hängt. Eine durchaus schwierige Aufgabe – was zum Teufel ist das englische Wort für Scharnier?
Das finale Fußballspiel gestaltete sich ein wenig unrund, da einige Spieler an den Folgeerscheinungen des einen oder anderen Fußballspieles zu leiden hatten. Insbesondere Marcels Leistungen ließen zu wünschen übrig, die Enttäuschung über die Schmerzempfindlichkeit unseres Alphatieres war natürlich groß. Mit den verschiedenen Handicaps war es schwierig eine ausgeglichene Verteilung der Spieler zu finden. Wir versuchten dieser Problematik durch den einen oder anderen Spielertausch Herr zu werden schafften es jedoch nie ganz.
Nina und Alon kümmerten sich um das heutige Abendessen, wobei es natürlich Ziel war möglichst viel Reste zu verarbeiten. Vor allem die allseits beliebte Mortadella war hierbei eine Herausforderung. Zu meiner Verwunderung haben wir diese doch sehr beachtliche Menge an Futter verdrückt – hätte ich mir nicht gedacht.
Nach Abschluss des Abendessens ließen wir den Urlaub Revue passieren und besprachen den morgigen tag. Der Putztrupp würde um zehn Uhr mit der Arbeit beginnen und Lorenzo plant um halb zehn das Haus zu besichtigen. Somit steht die Deathline bei 9:30 Uhr.
Wir quatschen noch ein wenig, machten uns aber heute etwas früher als sonst auf den Weg in das Land der Träume um für morgen fit zu sein.
Aussagen des Tages:
Nina: Jeder darf einmal ran!






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