es geht Heimwärts

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Wie befürchtet begann der heutige Tag mit Lärm. Speziell im Leo dürfte ein gewisses Bedürfnis zur Schallproduzierung geweckt worden sein. Wobei wir uns unten glücklich schätzen durften, denn der kreischende Wecker, der Radio oder auch die Unterhaltung zwischen Eva und Leo, welche beide mit Ohropax schlafen, bekamen wir im Erdgeschoss nicht wirklich mit.

Erst das Einräumen des Geschirrspülers veranlasste mich meinen Hintern vom Bett zu erheben. Nach dem Zähneputzen konnte ich auch das restliche Zeug aus dem Badezimmer einpacken und schon war der erste Koffer fertig. Für den Zweiten fehlte nur noch die Badehose und das Badehandtuch, welche im Garten zum trocknen aufgehängt waren. Nun waren beide Koffer gepackt und ich konnte mich ruhigen Gewissens zu einem kleinen Frühstück setzen.

Ein wenig machte sich Verwirrung breit als ich feststellte, dass es gerade einmal eine Minute nach acht Uhr war. Na toll und wofür hatte ich mich jetzt beeilt? Nachdem auch die allgemeinen Aufräumarbeiten abgeschlossen waren setzte ich mich zum ersten Mal in diesem Urlaub vor den Fernseher. Zum Glück dauerte es nicht lange bis alle reisebereit waren und wir Lorenzo etwas früher als geplant zur Hausübergabe einladen durften.

Nach einem kurzen Tankstopp ging es richtig los – auf auf die Autobahn! Früher als erwartet fuhr Marcel jedoch wieder ab von der Autobahn um über Rijeka zu fahren, womit weder unser TomTom noch der Alon so ganz einverstanden waren. Bella hatte irgendetwas wegen einer Katze organisiert, welche wir auf dem Weg abholen und mit nach Wien nehmen sollen. Da jedoch Ralf eine Hunde- & Katzenallergie hat wurde vereinbart, dass die Katze später in einem anderen Auto mitfahren solle.

Bei der slowenisch – kroatischen Grenze übernahm ich das Steuer – einerseits, weil ich Alons neuen Audi noch nie bewegt hatte, andererseits, weil ich nach zwei Wochen nahezu durchgehender Abstinenz vom Autofahren von Entzugserscheinung geplagt wurde. Es kam, wie ich prophezeit hatte und in Slowenien warf Alon die Nerven weg und beschloss den Konvoi zu verlassen und vorzufahren.

In der Raststation Arnwiesen holten die Anderen wieder auf als wir gerade die Katze abholten. Wir nutzten die Gelegenheit um uns zu verabschieden und machten uns weiter auf den Weg in Richtung Wien während der Rest zum essen eine Pause einlegte. Ralf wurde im Auto nach vorne verfrachtet um nicht unmittelbar neben der Katze zu sitzen. Somit nahm ich seinen Platz in der zweiten Reihe ein.

Das letzte Stück vom Alon in den 22. Bezirk legten wir mit Ralfs Auto zurück, da dies für die Dauer des Urlaubes beim Alon abgestellt war. Nach dem er mich zu Hause abgesetzt hatte wartete abgesehen von Xenia, Mephisto und Loki noch eine Geburtstagsüberraschung auf mich…


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