Wenn es eine Sache gibt, die ich mir für meinen Fernseher wünschen würde, dann, dass die Weckfunktion zwischen den Wochentagen unterscheiden lernt. Um dreiviertel sieben in der Früh wurde ich lieblich von den allmorgendlichen Jamba-Werbungen geweckt. In meiner Trance schaffte ich es irgendwie den Fernseher wieder auszuschalten. Erst gut fünf Stunden später war es endlich soweit – ich stand auf. Nach einer ordentlichen Dusche und einem noch ordentlicherem Frühstück machte ich mich auf den Weg das Auto zu holen.
Meine Motivation diese Stecke mit den Öffis zurückzulegen war gleich null – daher war mein Ziel der Taxistand bei der VetMed. Leer – na toll – Taxi rufen wollte ich auch nicht wirklich, da ich erstens keine Nummer im Kopf hatte und zweitens nicht wirklich auf ein Taxi warten wollte. Rückblickend hätte ich einfach ein Taxi rufen sollen – aber nachher ist man immer klüger.
Umgedreht und in Richtung Donaufelderstraße unterwegs sah ich gerade die Straßenbahn vorbeifahren. Ich schaute gar nicht, wann die Nächste fahren würde sondern hielt erstmal ausschau nach einem Taxi. Scheinbar arbeitet am Sonntag kein Taxilenker – denn ich habe auf meinem Weg zum Auto nicht ein Taxi gesehen. Um nicht absolut sinnlos in der Gegend herumzustehen ging ich gemütlich die Donaufelderstraße entlang.
Bei der Station Saikogasse angekommen kam gerade eine Straßenbahn und so legte ich die Entfernung von einer Station zum Kagranerplatz mit der Bim zurück. Kismet – genau als ich aus der Straßenbahn ausstieg sah ich den 24A vorbeifahren – genau die Linie welche mich fast genau von meinem Auto aussteigen hätte lassen. Und weiter ging es wieder zu Fuß.
Ein Blick auf den Plan verriet mir, dass es mindestens eine halbe Stunde dauern würde bis der nächste Bus fahren würde. Also beschloss ich die Strecke, für welche ich geschätzt eine viertel Stunde brauchte zu fuß zu gehen – jetzt war es auch schon egal. Aufmunternd war die Tatsache, dass genau zu dem Zeitpunkt als ich die Tür des Autos aufsperrte der Bus vorbeifuhr (nein – es war keine halbe Stunde vergangen…).
Tags: Auto, Bundesheer, Fußmarsch, Öffis






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