Auf dem Weg nach Hause lud ich mich zu Bellas und Alons Picknick an der Alten Donau ein. Zu Hause angekommen wechselte ich die Lange gegen eine kurze Hose, drehte eine Runde mit dem Phis, schnappte mein Fahrrad und radelte zur Alten Donau. Gerne hätte ich den Phis mitgenommen – aber als wir das letzte Mal von meiner Mutter nach Hause geradelt sind hat er sich scheinbar an einer Vorderpfote wehgetan – daher beschloss ich ihn zu Hause zu lassen.
Circa vier Kilometer später war ich auf der Alten Donau. Das neue Fahrrad ist echt toll, es ist erstaunlich wie viel Energie beim alten Fahrrad verloren gegangen sein muss. Die 40 km/h Marke zu erreichen war bei dem alten Rad nahezu unmöglich – vom halten dieser Geschwindigkeit gar nicht zu sprechen.
In gewisser Weise ähnelt mein Radfahrverhalten dem vom Phis – jetzt geht es endlich leichter und ich radel trotzdem bis an mein Limit. Sonst wäre es ja kein Training mehr
. Bella und Alon hatten ein stattliches Picknick aufgebaut – einzig der Korb aus Kunststoff war nicht ganz Stilecht – aber sonst – Wein, Chiabatta, Käse, Schinken, Weintrauben, Melone, etc. etc. alles da.
Die zwei hatten sogar Wetten abgeschlossen, ob ich mehr essen würde als beide zusammen – so denken die über mich
. Natürlich habe ich deutlich weniger gegessen als beide zusammen – schließlich wartete noch ein Schweinsbraten auf mich. Als mich meine Mutter am Sonntag fragte ob ich einen Schweinsbraten haben wolle hatte ich 1. schon mit Ralf & Nici ausgemacht mit ihnen in der Pizzeria zu futtern und 2. dauerte der Schweinsbraten noch eine Weile und ich hatte schon richtig Kohldampf.
Kurz vor auch Uhr rief mich mein Vater an und fragte wo ich denn sei, das Essen würde gleich fertig sein. Das war der Startschuss ich hüpfte auf mein Fahrrad und fuhr zu meiner Mutter. Eigentlich wollte ich vorher den Phis holen, aber wie ich erfuhr, dass nicht nur die Peanut sondern auch die Anita mit Kora und Luca da waren entschied ich mich dagegen. Das hätte außer Stress nur Stress für mich genauso wie für ihn bedeutet.
Die Portion Schweinsbraten schaffte ich jetzt natürlich nicht mehr komplett – vor allem, weil mein Vater mein “keine riesige Portion bitte” natürlich völlig ignorierte und den Teller bis zum Rand anfüllte. Drei große Stück Fleisch und dazu reichlich Knödel – sehr gut – aber zu viel. Man könnte nicht behaupten ich hätte nicht versucht alles auf zu essen, aber es war einfach zu viel.
Da der Phis schon auf eine ordentliche Runde wartete blieb ich nach dem Essen nicht lange und fuhr direkt nach Hause. Zu Hause angekommen packte ich meinen Hund und die Eskrima Stöcke und wir gingen los. Er war natürlich etwas überdreht – ich ließ ihn kurz frei gehen, damit er sein Geschäft erledigen konnte. Danach arbeitete ich ihn in der Freifolge bis wir schon halb am Feld vorbei waren. Er hatte schon fast aufgegeben noch auf das Feld zu dürfen als ich ihn frei gab.
Er startete sofort los und drehte seine Runden während ich die Zeit nutzte und ein wenig mit den Eskrima Stöcken trainierte. Verdammt wie schnell man immer abbaut, wenn man nur wenige Wochen nicht trainiert. Die rechte Hand ist ja noch okay, aber die Beweglichkeit des linken Handgelenkes lässt echt zu wünschen übrig.
Noch als wir auf dem Feld waren rief mich der Martin an und schlug vor etwas trinken zu gehen – ich sagte zu. Er müsse ja auch morgen arbeiten und daher wollten wir beide, dass es nicht zu spät wurde. Ich ging nach Hause, nahm eine Dusche und ging zu ihm rüber.
Als wir in der Garage waren fragte ich, ob ich fahrend durfte – ich bin ja auf der Suche nach einem neuen Auto und der Peugeot wie seiner stellt für mich eine Option dar. Für einen 90PS Diesel fährt sich das Teil gar nicht mal so schlecht – ich hätte ein etwas trägeres Ansprechverhalten erwartet – dabei ist aber auch zu bedenken, dass ich in der letzten Zeit fast ausschließlich mit dem Hyundai Atos unterwegs war – dagegen ist es nicht schwer flott zu sein
.
Wir holten noch die Dani ab (was etwas länger dauerte, da sie nicht vom Tel. abhob als wir da waren) und fuhren zur Hermann Strandbad. Für mich eine Premiere, da ich hier noch nie war. Irgendwie tauchen jetzt überall die Bars auf, vor denen Sand aufgeschüttet wird – nette Idee und bei den Temperaturen heute Abend durch aus angenehm – wenn auch richtiges Strandfeeling bei so was wohl nie aufkommen wird…
Tags: Alte Donau, Ausgehen, Fahrrad, Hermann Strandbar, Picknick, Schweinsbraten, Training

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