ein wenig Fugenmasse verteilen

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Auf dem Weg von der Arbeit zur Xenia habe ich gleich zwei Mal mist gebaut – zuerst war ich aus irgendeinem Grund der Meinung die U3 würde zur Xenia fahren. Fehlanzeige! Ich hatte einen unnötigen Umweg mit U1 und U3 gemacht um zur Landstraße zu kommen (die U4 hätte mich vom Schwedenplatz direkt zur Landstraße gebracht).

Xenia sagte mir am Handy, dass es von der Landstraße nur eine Station bis zum Rennweg sei. Einziges Problem war die tolle Beschriftung der S-Bahnen und da gerade ein Zug auf den Gleisen stand als ich den Bahnsteig betrat ließ ich es darauf ankommen und stieg ein.

Natürlich war es die falsche Richtung – Praterstern ausgestiegen und auf einen Zug in die entgegengesetzte Richtung gewartet. Und gewartet. Es dauerte gut zehn Minuten bis ich endlich wieder in die richtige Richtung unterwegs war. Zwei stationen später war ich endlich angekommen und ging von der S-Bahn Station Rennweg zu Xenias Wohnung.

Ich dachte schon fast, dass keine zu Hause sei. Ich läutete vier Mal und rief zwei Mal an – keiner Meldete sich. Normalerweise bellt die Loki immer sehr zuverlässig, sobald jemand läutete – aber nicht heute. Kurz bevor ich aufgab hörte ich die Loki bellen als ich läutete. Oben fand ich dann heraus, dass sie draußen am Balkon gesessen sind und nicht einmal die Loki die Glocke mitbekommen hatte.

Als wir uns die bevorstehende Arbeit ansahen stellten wir fest, dass eigentlich noch zwei Fliesen zu kleben waren um die Standfläche auszufüllen. Somit schnitten wir zuerst die Fließen zu und Xenia klebe selbige auf. Sie hatte extra wenig Fliesenkleber angemischt um nicht zu viel wegwerfen zu müssen. Natürlich war es bei der ersten Mischung zu wenig und bei der Zweiten zu viel – Muphy’s Law…

Noch während die Xenia die Fugen und Fliesen fertig reinigte machte ich mich daran die Fugenmasse anzumischen. Das Verfugen selbst ist eine dankbare Arbeit – man sieht das etwas weitergeht und das auch noch ohne viel Aufwand. Beim Fliesen legen selbst geht es lange nicht so flott voran.

Einzig das Reinigen der Fliesen nach dem Füllen der Fugen ist etwas mühsam – aber das ist diesmal nicht mein Bier. Nach der Erstreinigung machte ich mich auf den Weg nach Hause – schließlich war der Phis seit halb acht Uhr in der Früh alleine und mittlerweile war es nach 18 Uhr.


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