1 x Expedit bitte – aber schwarz-braun!

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Da ich für das Wohnzimmer noch ein Expedit Regal eingeplant hatte um die Schlangen vom Schlaf- ins Wohnzimmer übersiedeln zu können fuhren wir gemeinsam zum Ikea. Wir stiegen in Kagran aus und legten das letzte Stück mit dem Ditamobil zurück. Zuerst verstand Sigrid nicht, was ich mit Ditamobil meinte, fing dann aber zu lachen an, als sie das Wunschkennzeichen meiner Mutter sah.

Nach ihren Vorhersagen hatte ich schon das Schlimmste befürchtet – aber zu meinem Vorteil hielt sich die Sigrid beim Ikea-Shoppen zurück und wir waren erstaunlich flott in der Lagerhalle. Verwirrt suchte ich den Gang ab, in welchem ich mein letztes Expedit geholt hatte um dann festzustellen, dass seit dem scheinbar umgeräumt worden war. Das muss irgendeine Art von Marketingstrategie sein – kaum glaubt man sich im Ikea auszukennen wird umgeschlichtet.

Somit holte ich mein schwarz-braunes Expedit nicht in Gang 8 sondern in Gang 31 (eh kein großer Unterschied). War das beim letzten Mal auch so schwer? Zum Glück stand gerade ein Einkaufswagen herrenlos herum, welchen ich benutzen konnte. Auf zur Kassa und dann zum Auto einladen bzw. das Auto umbauen, damit das Einladen überhaupt möglich wird. Hier profitierte ich von dem Wissen des letzten Einkaufs und schaffte es mit möglichst geringen Aufwand diesen doch etwas längeren Karton in den Hyundai Atos zu bekommen.

Auf dem Heimweg erledigte ich noch einige Kleinigkeiten (Sigrid bei der U-Bahn rauswerfen, unpassenden Beißkorb zurückgeben, Kreissäge ausborgen und Essen einkaufen). Zu Hause angekommen teilte ich meine Einkäufe auf zwei Wege auf – zuerst das Essen nach Hause und in den Küchlschrank geräumt und erst dann mithilfe einer Hundeleine als Tragegurt das neue Regal nach Hause getragen. Erst dann suchte ich einen Parkplatz fürs Auto (im Halteverbot sollte man nun doch keine Ewigkeit stehen bleiben).

Bis auf eine Kleinigkeit passte das Regal super – es war zu lange. Genau aus diesem Grund hatte ich die Kreissäge geholt um wie auch schon beim helleren Zwilling eine Reihe wegzunehmen. Also quasi aus einem Expedit mit 4 x 2 Feldern eines mit 3 x 2 Feldern zu zaubern. Einziges Manko war, dass ich nicht daran gedacht hatte zur Kreissäge eine Schiene und Schraubzwingen zur Befestigung selbiger mitzunehmen – somit blieb mir nichts anderes übrig als “frei-Hand” zu schneiden.

Danach klopfte ich mit einem Schraubenzieher die Verstärkung aus den abgesägten Endteilen (wobei ich es schaffte auf einer Ecke ein Stückchen Haut meines rechten Daumens abzuschälen – tat sauweh). Und klebte diese Verstärkungen in die, bis auf den verstärkenden Karton hohlen, neuen Enden. Hoffentlich gelang es mir diesmal besser, da es beim Regal im Schlafzimmer nicht 100% gerade gelang.

Ob und wie es gelungen ist werde ich erst morgen sehen – denn nun muss der Leim erst einmal fest werden…


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