Ich hätte es fast nich zum Jiu Training geschafft. Mit extra einkalkulierten Zeitbuffer habe ich mich um 17 Uhr vom Büro auf den Heimweg gemacht. Der Plan sah vor zuerst nach Hause zu fahren, das Trainingsgewand zu packen und mit dem Phis eine Runde zu drehen.
Soweit so gut. Den Weg zum Training wollte ich dann entweder den Alon oder den Franzi als Taxi missbrauchen. Tja schade – der Alon war mit dem Motorrad unterwegs (und sowieso immer spät dran) und der Franzi fuhr nicht von zu Hause aus zum Training.
Dumm gelaufen – erst überlegte ich das Training auszulassen, was jedoch blöd gewesen währe, da ich die letzte Woche schon nicht war und wenn ich nicht bald ins Semester einsteigen würde – ginge es vorbei ohne, dass ich auch nur 1x dorg gewesen währe.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich das Auto heute nicht habe, sonder meine Mutter. Prinzipiell hätte ich es mir ja geholt – da sie das Auto jedoch morgen wieder braucht war es mir zu mühsam es zuerst zu holen und nach dem Training wieder in die Garage zu stellen.
Also auf zu den Öffis! Das war die schlechteste Idee ever – ich hätte mit dem Fahrrad fahren sollen. Mit den Öffis habe ich insgesamt 35 Minuten von mir zu Hause bis zur Rundsporthalle gebraucht. Eine Stecke, welche ich mit dem Auto unter 10 Minuten und mit dem Fahrrad unter 15 Minuten zurücklege.
Ich hatte ja eingeplant, dass es etwas länger dauern würde. Dass ich jedoch über 10 Minuten auf die Straßenbahn warten würde war nicht wirklich eingeplant. Mit dem Fußmarsch von der U-Bahn zur Rundsporthalle, welchen ich auch etwas unterschätzt hatte kam ich im Endeffekt um 18:12 Uhr an.
Das Training selbst war im Vergleich zur Anreise richtig entspannend. Naja geschwitzt habe ich beim Training schon mehr als bei der Anreise – dafür war ich bei der Anreise deutlich unentspannter…
Nach dem Aufwärmen wurden wir in zwei Gruppen gesplittet. Da es schon ein wenig her ist, dass ich bei einem Jiu Training war stimmte ich mit Erwins Vorschlag mich zur “einfacheren” Gruppe zu gesellen überein. Es war zwar ein wenig langweilig, da (ausser die Würfe) wir kaum Technik dabei hatten – es war aber auch ganz gut die ganze Fallschule wieder einmal durchzunehmen.
Nach dem Training beschloss der Franzi nicht mehr auf ein Bier zum Wirten zu gehen, sondern gleich nach Hause zu fahren. Da ich nicht vor hatte die Heimreise wieder mit den Öffis zu bestreiten schloss ich mich an und fuhr mit ihnen mit…
Tags: Jiu Jitsu






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