Mein Morgen- & Vormittagsprogramm sah eher unspektakulär aus. Das mag wohl daran liegen, dass es hauptsächlich aus schlafen und fernsehen bestand. Erst so gegen elf Uhr vormittags kam ich langsam in die Gänge und machte mir Frühstück…
Nach dem ich gestern beim Haas das DolbyDigital Modul beim alten Fernseher ausgebaut hatte stand heute der Einbau im Neuen an. Daher machte ich mich um die Mittagszeit auf zu meinen Eltern um das Thema “Fernseher und seine Macken” hoffentlich endgültig abschließen zu können.
Da ich den Fernseher gestern gar nicht erst zugeschraubt hatte war das Modul recht fix eingbaut. Bis alles wieder richtig angeschlossen und eingestellt war dauerte es jedoch ein paar Minuten. Aber dann schien alles wieder reibungslos zu funktionieren.
Ich blieb noch ein wenig länger und wir unterhielten uns über dieses und jenes – mein Vater fragte mich speziell über mein neues Auto aus. Während wir quatschen machten wir gleichzeitig einen Testlauf mit dem Fernseher und ich war erleichtert, dass, anders als beim alten TV, die Aufnahme aus dem Standby klappte.
Zwischen drei und vier Uhr hatte ich mich mit dem Martin zum klettern verabredet somit machte ich mich noch vor zwei Uhr auf den Heimweg um die Wohnung vorher noch ein wenig aufräumen zu können. Wie sich jedoch herausstellte hatte ich viel Zeit um Ordnung zu schaffen.
Als ich das gröbste geschafft hatte legte ich mich auf die Couch und schlief beim fernsehen ein. Es war circa halb sechs Uhr abends als ich wieder aufwachte und den Martin anrief um nachzufragen ob das mit unserem Klettertraining heute noch etwas werden würde oder nicht…
So richtig motiviert war ich eigentlich nicht mehr, aber ich hatte ihm versprochen heute mit ihm klettern zu gehen, da es sich gestern wegen meiner Autobesichtigung nicht ausgegangen war. Er war bereits auf dem Heimweg – daher packte ich meine Sachen um alles gleich für die Abfahrt bereit zu haben.
Der Martin war ein wenig verwirrt als ich ihn in die Wohnung bat, da er eigentlich sofort losfahren wollte. Für die Schlangenfütterung verschob er jedoch gerne die Abfahrt um einige Minuten. Die Fütterung währe ursprünglich auch schon für gestern geplant gewesen – aber irgendwie klappte gestern die Zeitplanung überhaupt nicht so recht.
Ich schätze, dass wir circa zwei Stunden in den Kletterhalle waren – es war wie immer sehr anstrengend. Wobei ich beim Klettern weniger die körperliche Anstrengung sondern viel mehr die sich wiederholende Überschreitung der eigenen Grenzen interessant finde.
Man steht immer wieder an und denkt sich “das geht nicht” und wenn man es riskiert geht es dann (meistens) doch…
Der Martin hat heute einen Gang zurückgeschalten – sein Kopf nagt wohl noch deutlich mehr an seinen kleinen Kletterunfall beim Out-Door-Klettern im Sommer als er sich gedacht (oder erhofft) hatte.
Nach dem wir beide beschlossen hatten, dass wir genug geklettert waren, besorgten wir uns ein ordentliches Abendessen im Tokio House und machten es uns bei mir auf der Couch gemütlich. Der Film des Abends war GM:T
Tags: Fernseher, Klettern, Tokio House






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