Wiener Kaffeesieder Ball

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Wiener Kaffesieder Ball Mittlerweile war es schon einige Jahre her, dass ich zuletzt einen Ball besucht hatte. Von Isa’s Mutter eingeladen war es nun wieder soweit, mit dem kleinen Unterschied, dass es heute zu einem Ball ging, welcher die Dimensionen meiner bisher besuchten Bälle deutlich sprängte (der größte Ball, welchen ich bis dato miterlebt hatte war der Schwebach-Ball im Austria Center).

Heute ging es zum 53. Ball der Wiener Kaffeesieder in der Hofburg – naja genau genommen in der Hofburg, den Redoutensälen und in der spanischen Hofreitschule (die Hofburg alleine hätte ja schon gereicht um das Austria Center zu übertreffen ;-) ). Jedoch unabhängig davon, wie groß der Ball auch sein möge – das Problem des Zeitmanagements betreffend der Vorbereitungen liegt wohl einfach in der Natur der Sache.

Wenn sich die Verzögerungen bei mir darauf beschränkte, dass ich mich am Nachmittag auf machte ein Smokinghemd zu kaufen, was meinen Zeitplan kaum beeinträchtigte, sah es bei meiner Begleitung ein wenig anders aus. Aber zum Zeitpunkt der Eröffnung hatten wir es dann doch geschafft – zwar nicht um selbige zu sehen, sondern viel mehr um uns auf den Weg zur Hofburg zu machen.

Zuerst ging es mit dem Auto in die Stadt, da jedoch an einen Parkplatz in der näheren Umgebung nicht zu denken war, stellten wir das Auto am Rande der Innenstadt ab und legten das letzte Stück mit dem Taxi zurück.

Am Wiener Kaffesieder Ball angekommen bestand die nächste Herausforderung darin sich auf dem schier nicht enden wollenden Gelände zurecht zu finden. Nach der Durchquerung der ersten Säle wurde uns langsam aber sicher die Notwendigkeit des zur Eintrittskarte beigelegten Planes bewusst – auch, wenn selbiger nicht immer ganz einfach zu lesen war.

Die prunkvollen Torten und Schokoskulpturen, von welchen mir die Isa vorgeschwärmt hatte, gab es heuer leider nicht zu bewundern, einige, teils auch sehr ausgefallene, Torten gab es bei der Tombula zu gewinnen – jedoch waren leider bereits sämtliche Tombula-Lose vergriffen.

Daher zogen wir weiter in Richtung des Festsaales, welchen wir wohl ohne Hilfe des Planes wohl kaum gefunden hätten. Im Festspielsaal verbrachten wir die meiste Zeit, mit dem einen oder anderen Ausflug zwischendurch zur Bar oder ins Kaffeehaus (welches ich am Plan nicht wirklich wieder finden konnte).

Mit dem Tanzen klappte es in Anbetracht der Tatsache, dass ich (wenn ich mich recht erinnere) seit 2001 keine Tanzschule mehr von innen gesehen habe und seither kaum das Tanzbein geschwungen habe (Discobesuche ausgenommen), erstaunlich gut. Neben den Grundschritten hatte ich noch einen Großteil der Figuren (zumindest jene auf Silber Niveau) noch im Kopf.

Zum Abschluss des Abends genehmigten wir uns ein Paar Sacher Würstel mit sehr leckeren Kren und einen “Teller voller süßer Nascherein” ehe wir uns so gegen vier Uhr in der Früh langsam auf den Heimweg machten…


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