Wochenendtrip nach Prag

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Wir wollten schon öfter nach Prag fahren, da ist es irgendwie jedoch immer an der – im Vergleich zu Bratislava – längeren Anfahrt (von Wien) gescheitert, wodurch sich Prag für einen Ausflug ohne Übernachtung nicht wirklich eignet.

Dieses Wochenende jedoch haben wir es geschafft, mit einem Freund welcher im Augenblick ein Praktikum in Prag absolviert als Reiseführer und einem günstigen Hotel-Deal von Groupon ging es Freitag Vormitag mit dem Auto nach Prag.

Anreise

Von Wien aus sprechen wir von 340 km, welche sich wahlweise mit Auto, Bus oder Bahn zurücklegen lassen. (Flugzeug lassen wir mal außen vor, da bei der Entfernung nicht so richtig Sinnvoll ;-) ).

Mit dem Auto ist man von Wien bis Prag in etwa 3,5 Stunden unterwegs – am besten über die verlängerte Tangente (aka A5) nach Brno und von Brno weiter nach Prag.

Bei den Auto-Anreisekosten sollte man die Autobahn Vignette sowie für den Aufenthalt in Prag eine bewachte Garage mit einkalkulieren, was bei unserem Hotel mit stolzen 25 Euro pro Nacht veranschlagt wurde.

Btw. bei der Heimreise mit dem Auto bitte nicht von den Wien Schildern zwischendurch verwirren lassen – einfach weiter bis Brno und erst dann in Richtung Wien – sonst ist man ein bisserl länger unterwegs ;-)

Per Bus kommt man mit € 19,- pro Strecke am günstigsten davon, ist ca. 4 Stunden unterwegs und kann zwischen drei täglichen Abfahrtsterminen (in beide Richtungen) wählen.

Via Zug hat man mit 7 täglichen Ab- und Anreiseverbindungen deutlich mehr Termine, kommt jedoch nicht unter € 29,- pro Strecke davon und ist mit 4,5 Stunden auch länger unterwegs.

Sight-Seeing

Nach unserer Ankunft am Freitag Nachmittag ging es von Malostranská über die Karlsbrücke zum Altstädter Rathaus und dann weiter in Richtung Nationalmuseum wo wir uns ein ordentliches Abendessen – natürlich mit Fleisch, Knödel und Sauce – gönnten.

Das Abendprogramm gestaltete sich mit einem Abstecher im Sexmachine-Museum und dem darauffolgenden Besuch der “Kirche” (einer zur Disco/Club umgebauten Kirche) eher, naja nennen wirs einmal extravagant.

Am zweiten Tag ging es mit Metro (C-Vltavská) und Straßenbahn (25-Letenské náměstí) zum Park direkt vor dem Technischen Nationalmuseum wo man einen herrlichen Ausblick über Prag genießen kann.

Nach einem kleinen Snack ging es zu Fuß durch den Park, welcher sich bis zur Prager Burg erstreckt. Die Prager Burg gehört, neben der Karlsbrücke und der Altstadt, auf jeden Fall zum absoluten Pflichtprogramm.

Von der Prager Burg ging es über die Karlsbrücke ein wenig südlich auf der Smetanovo nábř. in einen sehr netten Biergarten direkt an der Moldau.

Den dritten Tag ließen wir mit einem Spaziergang in der Altstadt und noch einem Besuch des Parks beim Nationalmuseum ausklingen ehe wir uns auf die Heimreise machten…

Ist man flott unterwegs sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Prags innerhalb eines Tages zu schaffen. Wir waren drei Tage unterwegs, davon netto zwei in Prag – was imho sehr gut gepasst hat. Auf der Tourismus-Infoseite von Prag gibt es schöne Vorschläge für den 1, 2 oder 3 Tages Aufenthalt in Prag.

Alles in Allem ist Prag auf jeden Fall einen Trip wert – wie bereits erwähnt waren die zwei Tage ein idealer Zeitrahmen und in Sachen Budget ist ein Prag-Wochenende nur sehr schwer zu unterbieten ;-)

Prag Links

Fotos


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