Belgrad bei Nacht

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Letztes Jahr war der Httpool Summit in Wien, davor in Kroatien – heuer durfte Httpool Serbien den Gastgeber spielen.

Standesgemäß ging es mit der serbischen “Jat Airways” nach Belgrad.

Abgesehen von der Tatsache, dass der Flieger – naja das war, was er war – tat die Kombination aus einem der heißesten Tage des Jahres und der Klimaanlage, welche vermutlich älter als ich ist, ihr übriges dazu uns die Anreise zu versüßen.

Wie Belgrad bei Tag aussieht kann ich nicht wirklich sagen, da man vom Konferenz-Raum des Hotels nicht so viel davon mitbekommen hat – daher beschränke ich mich einmal auf Belgrad bei Nacht.

Vom Flughafen ging es direkt zu den Kalemegdanska Terasa (Google Maps) mit Aussicht über den Kalemegdan Park sowie den Zoo im Herzen Belgrades.

Die Kalemegdanska Terasa kann ich nur wärmstens weiterempfehlen – sowohl die Aussicht, als auch die Küche sind absolut top. Kleiner Tipp von unseren serbischen Kollegen: den Tisch am besten für kurz vor der Dämmerung ordern (bei uns war es leider schon dunkel).

Am zweiten Abend ging es ins Lorenzo & KaKalamba (Google Maps), ein sehr eigenwillig dekoriertes Lokal. Wobei jetzt eigenwillig für “oh mein Gott, die Bilder würde ich mir nicht für viel Geld zu Hause aufhängen” steht.

Dass der Geschmack in Puncto Einrichtung sich nicht zwangsläufig auf die Speisen niederschlägt haben sie dafür eindrucksvoll bewiesen, es ist schon einige Zeit her, dass ich ein so leckeres Steak gegessen habe (und das für umgerechnet 15€).

Für den dritten Abend war die große Sause angekündigt – schon lange vor dem Summit wurde immer wieder das Nachleben in Belgrad angekündigt – “…nightlife in vienna? well actually there is no nightlife in vienna – come to belgrade and you’ll see…”

Tja und so ging es nach anstrengenden zwei Tagen im Konferenzraum ins Reka (Google Maps), einem kleinen Lokal direkt an der Donau, zum Abendessen.

Das Reka ist ein kleiner, uralter Laden, der seine besten Tage schon lange gesehen hat – es ist Dunkel, der Strom ist zweitweise ausgefallen, das Mobiliar erweckt den Eindruck bei der geringsten Belastung auseinander zu fallen, die Bedienung ist unfreundlich,… kurz gesagt: eine Spelunke sonder gleichen.

Spätestens als nach dem Essen die Band richtig aufdrehte und binnen weniger Sekunden das gesamte Lokal rockte wussten wir warum unsere serbischen Kollegen dieses Lokal gewählt hatten.

Wie mir erklärt wurde ist das Reka eines der ältesten und bekanntesten Lokale in Belgrad – und das nicht ohne Grund ;-)

Nach dem “Abendessen” ging es so gegen zwei Uhr Früh weiter ins Splav Sound (Foursquare). Das Sound ist ein Club wie man sich bei uns vorstellt – nur eben schwimmend auf der Sava.

Wie auch die anderen Locations kann ich auch das Sound nur empfehlen – die Kollegen aus Belgrad haben bei der Abendgestaltung immer eine 1A Auswahl getroffen. Von zwei Dingen verstehen die Serben wirklich etwas Essen und Party :-)


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